Pflegeanleitung

Pflegeanleitung Tattooentfernung

Auch wenn der Laser nur die Tattootinte angreift, kommt es meist zu Schorfbildung auf
der Haut, gelegentlich beginnt das Tattoo auch zu bluten. Der Schorf, ein Zeichen des
Wundheilungsprozesses, darf keinesfalls abgekratzt werden. An der Verletzung bilden
sich sonst Narben. Schorf schützt die Haut auch vorm Eindringen von Keimen und
Krankheitserregern, die zu Infektionen führen können. Ob mit Schorfbildung oder ohne,
die Haut ist nach jeder Laserbehandlung gereizt und sollte daher schonend behandelt
werden. Meist kühlt man die Hautstelle bereits im Tattooentfernungs-Studio, danach ist
es wichtig, sie sauber und trocken zu halten. Natürlich möchte man nicht tagelang aufs
Duschen verzichten (Baden sollte man dagegen tatsächlich vermeiden!). Hier es wichtig,
die behandelte Hautpartie vorsichtig wieder trocken zu tupfen. Um gut zu heilen braucht
sie außerdem , das Tattoo sollte daher nicht hermetisch abgeklebt werden.

Etwas “luftiger” sollte auch der Kleidungsstil sein, wenn die Haut sich von einer
Tattooentfernung regeneriert. Zu enge Kleidungsstücke reizen die Haut, da sie scheuern
können. Den Heilungsprozess durch mehrere Faktoren zusätzlich unterstützen. Zum
einen durch Wundschutzcreme, zum anderen durch den Verzicht auf Sonnenbäder,
Solarium- oder Saunabesuch. Wer die laserbehandelte Hautstelle nicht vor der Sonne
schützt, riskiert dauerhafte Hautverfärbungen, da die Haut vorübergehend wesentlich
lichtempfindlicher ist. Generell gilt daher hohen Sonnenschutzfaktor verwenden und
möglichst direktes Sonnenlicht meiden. Ein Saunabesuch würde die Haut wegen des
Schwitzens und der starken Erhitzung sehr beanspruchen und sollte daher auch besser
verschoben werden. Auch vom Fitnessstudio und anderen Kraftsportarten raten Ärzte
ab, damit die Haut zur Ruhe kommen kann.

Tipp: Ananassaft trinken

Tattooentfernung: Enzyme in Ananassaft helfen Heilungsprozess Wer die Haut in
ihrem natürlichen Heilungsprozess unterstützen möchte, der sollte zwei Wochen lang
jeden Morgen und Abend ein Glas Ananassaft trinken. Die Ananasfrucht und die Pflanze
enthalten zwei Enzyme namens Bromelain oder Bromelin. Diese Enzyme wirken
entzündungs- und gerinnungshemmend sowie wund-heilend.