FAQ

Fragen zu Piercings?
Tut das Piercen weh?
Ja, die Haut das größte Sinnesorgan ist. Das Empfinden von Schmerz ist jedoch bei jedem Menschen unterschiedlich, daher ist es schwierig zu sagen wie sehr es schmerzen wird. Übrigens: das Kneifen in die Körperstellen, wo das Piercing gewünscht wird, hilft bei der Schmerzvorhersage nicht.
wie läuft so ein Piercing eigentlich ab?
Wenn Du zu uns kommst, dann setzen wir uns erst einmal zusammen, trinken vielleicht einen Kaffee, wenn Du magst. In diesem Vorgespräch sprechen wir über Deinen Piercingwunsch, also über Anatomie, Risiken, Schmuckoptionen Pflege und den Ablauf der Prozedur. Wir gehen auf alle Deine Fragen ausführlich ein. Unser Ziel ist, Dich umfassend aufzuklären. Danach füllst Du eine Einverständniserklärung aus. Diese betrifft medizinische und rechtliche Aspekte und wird vertraulich behandelt. Dann wird es ernst! Wir desinfizieren die Körperstelle und markieren die Position. Einen kurzen Moment später ist der Stich gesetzt und Du hast Dein neues Piercing. Danach kannst Du Dich noch etwas entspannen, wir desinfizieren ein letztes Mal und das war’s.
Kann eine Allergie auftreten?
Die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion ist sehr gering, da der Erstschmuck aus Titan G23 bzw. aus PTFE (medizinischer Kunststoff) besteht und daher nickelfrei ist.
Bleiben Narben zurück?
Die Narbenbildung ist von Mensch zu Mensch und von Hauttyp zu Hauttyp unterschiedlich. Je länger man das Piercing trägt, umso stärker ist die Narbenbildung. Ebenso neigen Männer oder dunkelhäutige Menschen aufgrund ihrer gröberen Hautstruktur, zur stärkeren Narbenbildung.
Kann ich mir den Ohrknorpel piercen lassen?
Ja natürlich, allerdings ist die Abheilzeit sehr lang.
Wie alt muss man für ein Piercing sein?
Grundsätzlich ab 16 Jahre mit Einverständniserklärung der Eltern. Ausnahme: Ohrknorpel, Ohrläppchen und Nase dürfen schon eher gestochen werden, aber auch hier nur mit der Einverständnis der Eltern.
Warum wird mit der Nadel und nicht mit der Pistole gepierct?
Das Problem bei der Pistole ist, der stumpfe Schmuck wird durch hohen Druck in das gesunde Gewebe geschossen, dadurch wird das Gewebe sehr stark verletzt. Der eingesetzte Schmuck sitzt zu eng, deshalb schwillt das Gewebe sehr stark an und kann sich dadurch stark entzünden. Ebenso kann die Pistole nicht sterilisiert werden, weil sie aus Kunststoff besteht und sie im Sterilisator schmelzen würde und zu guter Letzt, ist die Ansteckungsgefahr sich mit Krankheiten zu infizieren sehr hoch.
Bekommt man eine Betäubung?
Grundsätzlich nicht, weil es nicht unbedingt erforderlich ist, ausserdem tut die Betäubung meist mehr weh als das Piercing selbst. Ausnahmen sind Intim- und Oralpiercings, weil aufgrund der Schleimhaut die Möglichkeit besteht oberflächlich zu betäuben.
ist es möglich einen Ring als Erstschmuck zubekommen?
Nicht jedes Schmuckstück ist für einen Ersteinsatz geeignet. Manche Piercings müssen erst heilen, bevor Du Dein Traumschmuckstück tragen kannst. Diese Fragen klären wir mit Dir in unserem Vorgespräch.
Abheilungszeiten!
Es sind nur ungefähre Angaben, es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Ohrknorpel 3 – 6 Monaten

Ohrläppchen 4 – 6 Wochen

Augenbraue 2 – 3 Monaten

Bridge 2 – 3 Monaten

Nase 4 – 6 Wochen

Septum 4 – 6 Wochen

Lippe 6 – 8 Wochen

Lippenbändchen 2 – 4 Wochen

Zunge 3 – 5 Wochen

Zungenbändchen 2 – 4 Wochen

Brust 2 – 3 Monaten

Bauchnabel 4 – 6 Monaten

Christina 4 – 6 Monaten

Klitorisvorhaut 4 Wochen

Surface 4 – 6 Monaten

Dermal Anchor 3 Monate